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Abrasso  

Ein Türrahmen auf einer leeren Bühne.
Im Rahmen stehen zwei Männer, vom Licht überrascht.
Gemeinsam betreten sie den Raum, umarmen sich und singen ihr Lied: abrasso (Umarmung).
Und plötzlich wird Alltägliches zum wichtigsten Element.

Das bilderreiche Theaterstück geht voller Poesie den Weg zwischen Tragik und Komik, lässt Kleinigkeiten gross
erscheinen und berührt durch seine Herzlichkeit.

Autoren // Pierre Byland und Company Perron 2
Regie // Pierre Byland
Spiel // Ahtiv Chanlen und Manuel Rytz
Musikalische Bearbeitung // Franziska Gohl und Company Perron 2
Technik // Bruno Lustenberger
Koproduktion // Compagnie Les Fusains



Eine Umarmung als Leitmotiv

Entgegen der Tendenz vieler Produktionen, mit schnellen und multimedionalen Szenen zu arbeiten, geht die
Company Perron 2 genau in die andere Richtung. Komik braucht Zeit, darf sich Zeit nehmen. Poesie braucht Zeit,
hat eine andere Zeit. Indem sich die Schauspieler Zeit und Raum lassen, wird die Wichtigkeit des Alltäglichen
immer grösser. Unscheinbares und Nebensächliches rückt plötzlich in den Mittelpunkt des Geschehens. Das
schlichte Bühnenbild mit der weissen, freistehenden Tür, die wenigen Requisiten, der Umgang der beiden
Männer und ihre Rituale. Eine neue Intensität entsteht.

Abrasso scheint gerade durch seine Einfachheit und Schlichtheit den Menschen zu begegnen. Da, wo sie gerade sind.